BeitrΓ€ge mit dem Schlagwort: Keller

Bieten auch Sie FlΓΌchtlingen ein Zuhause, Potzblitz!

Hochgeehrte Damen und Herren!

EuropΓ€ische Politiker tappen bis zum heut’gen Tage im Dunkeln, wie die gegenwΓ€rtige FlΓΌchtlingskrise zu bewΓ€ltigen ist, wobei die LΓΆsung doch so unglaublich simpel zu sein scheint: redliche Privatpersonen nehmen den Rat des unsrigen Pontifex endlich zu Herzen & schaffen Wohnraum fΓΌr die Asylbewerber, Sackerlot! Nicht nur Kirchengemeinden sind in die Pflicht genommen, nein, ein jeder ist es! Lassen Sie mich nun aber vermuten, geschΓ€tzter Leser, dass Ihnen gΓ€nzlich unbekannt, wie dies zu verwirklichen ist, gell? Nun denn, so scheint es in hΓΆchstem Masse obligat, den meinigen Text mit Interesse weiterzulesen.

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Als redlicher Christenmensch war es mir selbstverstΓ€ndlich eine grosse Freude, dem papalen Wunsche unverzΓΌglich nachzukommen & meinen Keller den einst Heimatlosen zur VerfΓΌgung zu stellen, sie gar unter meinem Hause arbeiten zu lassen, Potzferikel! Nicht eine, sondern ganze vierundsechzig FlΓΌchtlingsfamilien fanden Platz! Die Kinderchen schrauben in meinem knorken, schalldichten Keller unter der Aufsicht mehrerer befreundeter Senioren tΓΆfte Klugschnurlostelephone Marke „Apfel“ fΓΌr den Einzelhandel zusammen, die Weiber verrichten unter meiner Beobachtung die hΓ€uslichen Dienste und die MΓ€nner fanden allesamt bei „Dr. Drechslers Indische Taxen“ eine Arbeitsstelle als Fahrer. Wie schΓΆn, dass die syrischen Herrschaften den restlichen Mitarbeitern aus Indien sehr Γ€hnlich sehen – so haben Ressentiments in diesem Dr. Drechsler’schen Unternehmen nicht den Hauch einer Chance, Sackerdei. Sie bemerken, wertester Leser, dass mit etwas Anstrengung sowie christlichem GeschΓ€ftssinn ein jedes Hindernis zur Zufriedenheit aller Protagonisten ΓΌberwunden werden kann, nehmen Sie sich getrost ein Beispiel an mir. KyΒ­rie eleiΒ­son!

Von NΓ€chstenliebe erfΓΌllt,

Dr. Waldemar Drechsler

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