Zur Weltpolitik

Pflege – endlich auch maschinell

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Ökologische Selbstvernichtung

Was der gemeine Öko-Winsler gerne vergisst: Auch der laufende Betrieb der Natur verbraucht eine ganze Menge Energie. Man denke nur an die Gezeiten oder die permanente Kühlung der Polkappen – das alles kostet doch gewiss ein Heidengeld. Wofür man unbedingt diese permanente Rotation der Erdachse benötigt, frage zumindest ich mich schon seit Jahren. Eine kostengünstige (da drehungsfreie) Erdenscheibereichte schließlich jahrhundertelang völlig aus. Was nur beweist: auch wissenschaftlich verifizierbare Fakten sind teuer. Umso bemerkenswerter, daß inzwischen aufwändige Evolutionsbemühungen permanent schier ad absurdum geführt werden – allenthalben übernimmt der Halbaffe die Macht.
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Noch preiswerter würde es übrigens, wenn die besagten Primaten einen Atomkrieg auslösten. Zwar ist eine solche Unternehmung auch nicht ganz billig, immerhin besteht aber eine gute Chance, daß hernach der überaus gravierende Kostenfaktor „Mensch“ gänzlich entfällt. Bei gradueller Abschaltung der Natur hingegen wären noch einige Jahrhunderte kostenintensiver Lebensfortbetreibung erforderlich. Noch weitaus kostengünstiger wäre indes ein Armageddon durch einen massiven Anstieg des Meeresspiegels. Unsere sterblichen Überreste würden sich, kombiniert mit anderen Sedimenten, im Laufe der Jahrtausende zunächst zu Faulschlamm und schließlich zu Erdöl verdichten, welches dann wiederum als Kraftstoff für die Automobile der Insektoiden- Zivilisation dienen könnte, die uns vermutlich nachfolgt.

Damit wäre dann selbst die Menschheit endlich hochprofitabel. Es lebe die Marktwirtschaft!

 

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Nachdem dieser Unsinn ja heutzutage offenbar zum guten Ton gehört, habe auch ich einmal diesen Wahl-Automaten angeworfen. Das Ergebnis indes nimmt sich so wenig überraschend wie erfreulich aus. Hurra!

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Frisur-Vorbild Nordkorea

Werte Leser,

abermals kann man nur voll des Neides gen Nordkorea blicken:

Diktator verordnet Haarschnitt-Zwang. Nordkoreaner müssen jetzt Kim Jong Uns Frisur tragen

Wie schon sein Herr Vater, so lässt auch Herr Jong-Un zunehmend die Züge eines weisen Staatsmannes erkennen. Und ein solcher weiß sehr genau: man muss die Fäulnis an der Wurzel bekämpfen, sonst breitet sie sich aus wie Haarschuppen. Nur naive Idealisten würden auf ein vernünftiges Bruttosozialprodukt hoffen, lässt man dem Haarwuchs einfach freien Lauf. Irgendwann werden diese nämlich so lang, dass sie ins Sichtfeld hängen und somit den Blick auf das Wesentliche verstellen. Der dergestalt in seinem Sichtfeld eingeschränkte Jungmann wird schließlich und endlich jedwede Erwerbstätigkeit vermeiden und sich dem Gammlertum widmen, welches bekanntermaßen sogar noch weitaus pomadiger von der Hand geht, wenn die Zotteln erst auf Halbmast hängen. Pfui Deibel!

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Ja bitte!

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Nein Danke!

Herr Jong-Un indes hat ganz richtig verstanden, was auch hierzulande an sich dem althergebrachten Wissensschatze angehört. Schon mein Ausbilder beim redlichen Militär – der gute Rittmeister Prügelpeitsch – pflegte stets zu sagen: „Schert man im Nacken erst das Haar, pariert der Rekrut ganz wunderbar.“ Das, werte Brettbesucher, ist deutsche Leikultur, wie sie sein sollte. Nur wurde diese von gammligen Sozen und – noch weitaus schlimmer – von ökologischen Sozialschmarozern inzwischen vollständig ausgehöhlt.

Ich fordere daher ultimativ:

  • Frisuren nach Kaiser-Wilhelm- oder Kim-Jong-Un-Vorbild für die Jugend
  • Verstärkter kultureller Austausch mit Nordkorea
  • Durchführung von Frisur-Kontrollen an allen Universitäten
  • Umschulung von erfahrenen Schäfern zu Jungmannen-Scherern

Nur auf diesem Wege, werte Damen und Herren, kann unser Vaterland wieder den Platz an der Sonne erlangen – und eine Luftige Frisur ist da kein Hindernis; wofür gibt es schließlich Pickelhauben?

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Die Kotau-Katharsis

Was soll nur wieder die ganze Aufregung? Die Regierung stellte doch lediglich fest, dass das Parlament etwas festgestellt habe, was man vollends unterstütze (also das Gesagte an sich, nicht etwa den tatsächlichen Inhalt des Gesagten, welchen man nicht als verbindlich erachte). Es darf in diesem Land also Gottlob noch immer alles gesagt werden, solange der Inhalt dem Sagen an sich nicht auf übermäßig lästige Weise im Wege steht. Kurzum: ein entschlossenes Bekenntnis zur Worthülse, für das wir unserer Regierung dankbar sein sollten. Schließlich ermöglicht erst der trübe Schleier des Ungefähren ein nicht über die Gebühr verbindliches Alltagsgespräch über sonst nur allzu unerfreuliche Geschichtsthemen.

So zumindest meine Meinung. Aber nageln Sie mich bitte nicht darauf fest.

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Britannien und der Austritt aus dem heiligen Römischen Reich Deutscher Nation

Werte Heimseitenbesucher,

sicherlich werde einige von Ihnen durch die obskure Debatte über den „Britannienaustritt“
verunsichert worden sein – indes seien Sie versichert, das es sich hierbei um einen Kokolores
und Schabernack handelt, der niemanden weiter verunsichern sollte. König Georg und seine Mannen
haben 1918 im großen Krieg verloren und sind damit fester Bestandteil des heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nationen geworden, sapperlot. Ein Austritt, so drollig der Gedanke auch sein mag, ist damit
ohne ausdrückliche Zustimmung unseres Kaisers gar nicht möglich, potztausend!

Redlichst
Bodo von Klotz, Konteradmiral a.D.

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Austria am Scheideweg – eine Wahlanalyse

Werte Damen und Herren,

Gewiss ist Ihnen hinlänglich bekannt, dass sich eine allzu profunde Auseinandersetzung mit den ausgemachten Niederungen der sogenannten „Tagespolitik“ für einen Herrn von Stande schlichtweg nicht geziemt; als Aristokrat hat man in dynastischen Linien zu denken und zu agieren.

Allerdings scheint diese Wahl in unserem Nachbarlande derzeit einige Aufregung zu verursachen. Sie können also auf einen Kommentar meinerseits ganz zweifellos nicht verzichten – schließlich müssen Sie ja wissen, was Sie denken sollen.

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Ich habe mich also – zähneknirschend – einmal ansatzweise schlau gemacht: Dieser Herr Hofer gedenkt offenbar, wie man munkelt, die bereits vor dem schändlichen Untergange des K&K-Reiches intakte Reisefreiheit von Wien bis ins ferne Galizien zu restaurieren und auch den darbenden Südtiroler aus seiner Jahrzehnte währenden Diaspora zu erlösen, ist also, bei näherer Betrachtung, ein (wie man so schön sagt) „überzeugter Europäer“. Somit also ein sogenannter Wolf im Schafspelz. Denn trotz seiner pseudo-monarchistischen Rhetorik geht es ihm – wie bekanntermaßen dem gesamten EU-Pack – ganz hauptsächlich darum, uns die Glühbirnen und Staubsauger zu verbieten. Er ist also nichts weiter als ein garstiger Despot, wie ich nicht umhinkomme, messerscharf zu konstatieren.

Ein solcher Mensch darf indes unter keinen Umständen die Macht im Alpenlande an sich reißen. Die politischen Wechselwirkungen wären unüberschaubar, vermutlich aber fatal. Bedenken Sie, dass der deutsche „Kanzler“, ein Thermodynamiker mit einer Schwäche für Braunkohle, seine politischen Unzulänglichkeiten mit besonderer Vorliebe mit der Hilfe von Despoten maskiert. Gewinnt Herr Hofer die Wahl, so wird er alsbald zum wichtigen Partner des Herrn Merkel avancieren, der sich sodann noch weitere 1000 Jahre an der Macht hält. Die Rückkehr des Kaisers können wir in diesem Falle selbstverständlich vergessen.

Ich sage: wer den Kaiser liebt, der wählt diesen von der Belle (Obschon es sich wohl allenfalls um einen Abkömmling des niedersten Dienstadels handeln kann).

Verstanden?

Kategorien: Aktuelles, Zur Weltpolitik

Westerwelles dekadente Audio-Biographie

Ein Gastbeitrag von Herbert Kleinschmidt, Vorstand der Kleingartenanlage „Teutonia“

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Freitag, 18. April 2016: Während ich den Rasen vor meiner Laube gewissenhaft mit einem Präzessions-Lineal trimme, erreicht mich über meinen neuen UKW-Empfänger folgende Meldung: Guido Westerwelle ist gestorben.

Ein herber Verlust! Er hatte meinen tiefen Respekt erworben, weil er mit gutem Beispiel voranging: Allen Andersherum-Sexuellen hat er vorgelebt, dass man Humbug wie Adoptionsrechte beiseitelegen und sich stattdessen auf wichtige Dinge wie Steuererleichterungen konzentrieren sollte! Eine Leistung, wie sie nur noch Winfried Kretschmann übertroffen wird, der derzeit das verlotterte Grünenpack auf den redlichen Weg der Kehrwoche führt.

Als mir am Freitag vor Bestürzung Lineal und Nagelschere aus der Hand fielen, wusste ich sofort, dass ich nun über Guidos Nachlass wachen muss, denn eine Verklärung wäre hier brandgefährlich! Dazu habe ich in einem unermüdlichen Kraftakt seine Biographie verfasst.

Gott sei Dank war es mir seinerzeit vergönnt, in meiner Funktion als Leiter des Politik-Ressorts des Fachmagazins „Laub und Laube“ das Wirken Herrn Westerwelles zu begleiten. Dank eines neuartigen Diktiergerätes konnte ich die überzeugende Kraft seiner Worte sogar auf ein Magnetband bannen.

Daher kann ich nun ganz im westerwell‘schen Geiste handeln: Nach Jahrzehnten im Sozialstaat darf man nicht mehr erwarten, dass die dekadente Masse des Lesens mächtig ist – oder sich länger konzentrieren könnte, als so ein Filmchen bei MTV oder DuRohr dauert. Deshalb habe ich nun ein Hörbuch in zwei Teilen von jeweils knapp 3 Minuten Länge erstellt, dass man sich hier unentgeltlich nach unten laden kann. Für die Vertonung konnte ich die Darsteller des Laientheaters „Moosacher Dramttanten“ gewinnen.

Krawattenguido Teil 1

Krawattenguido Teil 2

Kategorien: Aktuelles, Nachruf, Zur Weltpolitik

Nachlese: Protestaktion gegen das JuZe

Wertes Blockpublikum,

gestern um 10 Uhr versammelten sich die redlichsten Mitglieder der RPD, also ich und Frau von Glasenapp, auf dem Oberndorfer Marktplatz, um abermals gegen das unsägliche JuZe (=Jugendzentrum) vorzugehen. Unsere tüchtige Praktikantin, Frl. Ritzenthal, hatte sogar ein löbliches Flugblatt gestaltet, in welchem wir unseren Standpunkt darlegten.
Nachdem ich bereits um 9 Uhr mit meinem gepflegten Opel Rekord am „Haus Sonnenschein“ vorfuhr, um Frau von Glasenapp mitsamt Gehwägelchen abzuholen und wir uns noch ein löbliches Glas Eierlikör gegönnt hatten, machten wir uns auf den Weg.
Das weibliche Geschlecht lässt sich ja bekanntermaßen von moderner Technik beeindrucken – Dementsprechend war Frau von Glasenapp äußerst angetan von meinem neuen Navigationssystem, welches mir Herr Biernot für lediglich 190 Euro gebaut hatte. (Hierbei handelt es sich um einen vergrößerten Landkartenausschnitt der Region Alpirsbach – Schenkenzell – Oberndorf, mit löblichem Holzrahmen, an meiner Windschutzscheibe angeleimt.) Sie bat mich, Herrn Biernot zu bitten, auch ihr Gehwägelchen mit einem solchem Gerät auszustatten.

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Ein Schandfleck – das JuZe

Wir fuhren also auf den Marktplatz ein, und um die Passanten nicht zu gefährden, warnte ich mit Warnblinkanlage und Hupsignal vor unserer Ankunft. Schon bald fanden wir einen günstigen Standort.
Allerdings rief das schon bald eine Ordnungswächterin auf den Plan, die mich des Missbrauchs der Warnblinkanlage und des Signalhorns bezichtigte und 40 Euro Bußgeld verlangte. Diesem Scheusal las ich gehörig die Leviten! Wie sich nämlich herausstellte, bewohnt sie eine eher bescheidene 2-Zimmer-Wohnung, deren Vermieter zufällig ein gewisser Walther Rübensahm ist… Umgehend teilte ich mit, dass ich ihre Miete um 200 Euro erhöhen würde!
Nachdem endlich Ruhe herrschte, ließ ich Frau von Glasenapp den Tapeziertisch und den Sonnenschirm aufbauen. Ich legte dann die Flugblätter aus und machte mich daran, per Flüstertüte lautstark unsere Thesen zu verkünden: „Weg mit dem JuZe – Her mit einem redlichen Seniorenzentrum! Weg mit der Jugend – Nur Senioren sind redlich! Weg mit Aldi und Lidl – Rübensahm hat die besten Angebote!“
Leider war uns mit unserer öffentlichen Protestaktion kein Erfolg beschieden. Lediglich zwei Passanten nahmen eines unserer Flugblätter mit auf ihren Weg. Weitere 86 beklagten den Lärmpegel und beschimpften uns. Der gegenübergelegene Gemüsehändler bewarf uns gar mit Tomaten! So brachen wir bereits um 12 Uhr die Aktion ab und kehrten stattdessen in die löbliche „Doppeleiche“ ein, wo wir ein gepflegtes Mahl zu uns nahmen.
Damit nicht die gesamte Veranstaltung ein Schlag ins Wasser würde, fuhren wir auf unserem Rückweg am JuZe vorbei und füllten den Briefkasten mit den benutzen Taschentüchern, die Fr. von Glasenapp noch in ihrer Manteltasche gefunden hatte.

Redlichst,
Ihr Walther Rübensahm

Kategorien: Aktuelles, RPD - Redliche Partei Deutschlands, Zur Weltpolitik

Wahltag. Eine Nachbetrachtung

Wertes Wahlvolk,

ich persönlich pflege beim Urnengange schon seit Jahr und Tag exakt dieselbe Praxis: ich mache drei Kreuze und erwarte weiterhin sehnlichst die Rückkehr unseres geliebten Kaisers.

Freilich kommt man um eine Beobachtung des Ausganges dieser verzichtbaren Volksvergnügung nicht umhin. Ich muss schon sagen – die meiste Verwunderung bescherte mir der partiell durchaus recht durchschlagende Erfolg der grünen Hallodris.

Sieht man den unübersehbaren Tatsachen ganz nüchtern ins Auge, so hat diese Partei von unverbesserlichen Kaulquappen-Nummerieren doch ihre Daseinsberechtigung schon vor Jahren verloren. Schließlich ist die durchaus sinnvolle Disziplin der Mülltrennug schon längst in der deutschen Lebenswirklichkeit angekommen und jedermann bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

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Mülltrennung – eine deutsche Kerndisziplin

Vor kurzem hat man gar ein Bakterium entdeckt, welches sich von Kunststoff und Plastik ernährt. Dergleichen war mir selbstredend schon intuitiv bewusst, weshalb ich meine Einkaufsbeutel schon seit Jahren im Walde entsorge, wo bekanntermaßen von Natur aus Unordnung herrscht und sich garstige Bazillen daher mannigfach tummeln.

Auch sonst leuchtet die korrekte Kehricht-Lese glasklar ein: Altbatterien gehören auf die Heide und dienen dort dem possierlichen Duracell-Häschen als Nahrung. Der ganze Rest wird im Klosett heruntergespült – so ist sichergestellt, dass die Atlantis-Meermenschen stets über ausreichendes Baumaterial für ihre Unterwasserhütten verfügen.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist selbstverständlich der braune Biomüll – dieser kommt bekanntermaßen nach Sachsen-Anhalt, Potztausend!

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