Zur Weltliteratur

Wilder (deutscher) Westen

Die AuthentizitΓ€t der Werke Karl Mais gilt heutzutage bekanntlich weithin als widerlegt. Dabei verlacht man insbesondere die Tatsache, daß seine Version des Wilden Westens letztlich aus ein paar Indianern und ansonsten fast ausschließlich aus deutschen Akademikern besteht. Dabei kann ich Ihnen aus schmerzlicher Erfahrung sagen: Gerade diesbezΓΌglich hat der gute Herr Mai sogar eher noch untertrieben. Ich sage Ihnen eins: Um die Jahrhundertwende waren die amerikanischen GrenzlΓ€nder in puncto Germanensichtungen teils schlimmer als heutzutage die Balearen! Man machte sich auf den beschwerlichen Weg ΓΌber den Atlantik, reiste westwΓ€rts, befreundete sich mΓΌhevoll mit den Indianern, bis sie einen schließlich sogar „weißer Bruder“ nannten β€” und letztlich entpuppte sich der HΓ€uptling doch wieder nur als Exil-Altphilologe aus dem Breisgau.

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Kategorien: Aktuelles, Historische Exkurse, Zur Weltliteratur

Noch nicht gΓ€nzlich verworfener Auftakt fΓΌr einen geplanten Bildungsroman im EDEKA-Millieu

Β»Seine Herkunft blieb dem eines kalten Novembertages scheinbar achtlos vor der Lang-Filiale in der Keppler-Staße abgelegten Findelkind Gregor Tomiczek zeitlebens selbst ein RΓ€tsel. TatsΓ€chlich empfand er gerade in den schwierigen Anfangsjahren eine unerwiderte Seelenverwandtschaft zur „Gut-und-GΓΌnstig“-Wurst (1,29.-).Β«

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