Dr. Waldemar Drechsler gibt sich die Ehre

Prosit Neujahr!

Hochgeehrte Damen und Herren!

Die Welt feiert den Tag des heiligen Silvesters und das neue Jahr – wir redliche Christen sind da keine Ausnahme, Potztausend! Ich persönlich werde den heutigen Abend im Beisein meines mittlerweile halbvollen Urinsammelbehälters, meines schnieken Hörgerätes wie auch meiner löblichen, rezeptpflichtigen Demenzmedikamente geniessen. Selbstverständlich gehören auch sogenannte „Vorsätze“ zur alljährlichen Silvesterprozedur, hierzu zählen nicht etwa die vorsätzliche Körperverletzung wie das Zünden gehörschädigender Feuerwerkskörper durch vorbestrafte Jugendliche: nein, es handelt sich um banale Bestrebungungen, welche für das nächste Jahr geplant sind.

Meine Vorsätze sind redlicherweise: noch löblicher, noch christlicher, noch kaisertreuer und noch frommer zu werden. Wohl wahr, einige überaus komplizierte Aufgaben, wenn man bedenkt, wie löblich, christlich, kaisertreu und fromm meine Wenigkeit doch bereits ist, Sackerlot. Seien Sie froh, geschätzter Leser, dass Sie sich nur mit solch überaus simplen Vorsätzen wie dem Verlust einiger Pfunde beschäftigen müssen! Wenn man das seinige Dasein so nahe der Perfektion fristet, wie man es als Dr. Waldemar Drechsler leider zu tun pflegt, so fallen einem die guten Vorsätze nicht mehr so leicht in den redlichen Schoss, gell. Welch ein Frust mein Leib bei diesem Gedanken durchfährt!

Frustriert ob seiner Existenz nahe der ultimativen Perfektion,
Dr. Waldemar Drechsler

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Volkswagens schnafte Manipluationsweichware

Hochgeehrte Damen und Herren!

Sie sehen mich lächelnd ob des angeblichen „VW-Skandals“, endlich zeigt dieser sich publice als grüner Bolschewistenkonzern präsentierende Droschenhersteller sein wahres Gesicht, endlich geht auch mir, dem „Volkswagen“ bislang Feindbild war, ein Lichtelein auf, Potztausend! Man sagte einst zwischen den 1950-1970ern, gegen die uns drohende Erdabkühlung (Fachjargon „Globale Abkühlung“) auf der nördlichen Hemisphäre gäbe es keinerlei wirkungsvolle Mittel – ein Irrtum, wie sich zeigte. Die fleissigen Chinesen mit aerodynamischer Augenform eröffnen wöchentlich ein neues Kohlekraftwerk, die dickbäuchigen Amerikaner mit Weltherrschafsanspruch verbrauchen laut Statistiken sogar noch nach dem Tode Strom und nun auch das sich selbst als die Quell der Schadstoffreduzierung sehende Deutschland: globaler Zusammenhalt ist bei einer globalen Krise wie dieser unaussprechlich wichtig, jahrelang wurde wohl nur hinter verschlossenen Türen der Politik diskutiert, wie man die Welt vor der drohende Eisdecke retten könne. Umso erfreulicher ist es natürlich nun für uns Deutschsprachige, dass es ausgerechnet ein deutscher Automobilkonzern war, der das Eis (wortwörtlich Polareis) zwischen den sich in der Öffentlichkeit zu bekämpfen scheinenden Parteien zum Schmelzen brachte und die Aussenwelt endlich in Kenntnis setzte, wie wir dieses weltweite Problem inskünftig anpacken werden. Wir sollten VW dankbar sein, es war an der Zeit, der globalen Abkühlung endlich auch öffentlich entgegenzutreten! Die Welt scheint schlussendlich vereint, mit gebündelten Kräften gegen die globale Abkühlung zu kämpfen, Sackerlot!

Diese Reklame erhält plötzlich eine völlig neue Bedeutung, Sackerlot.

Vergeltungsaktionen der vereinten Industriemächte befürchtend,

Dr. Waldemar Drechsler

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