Monatsarchiv: April 2018

Aus der hochrelevanten Reihe „Verboten gehΓΆrt …“.

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Heute: Schwachsinnige Fahrrad-KinderhΓΌtten

Was in aller Welt will man damit bezwecken, seine Halblinge in derartigen Komfort-AnhΓ€ngern umherzufahren? Werden sie im Erwachsenenalter nicht zumindest Sultan und haben somit stΓ€ndigen Anspruch auf eine DienstsΓ€nfte, so ist solch weichliches Bauchgepinsel durch nichts zu rechtfertigen. Die Aufgabe redlicher Eltern ist doch ganz eindeutig, den Nachwuchs auf ein raues Leben vorzubereiten.

Mein Herr Vater jedenfalls war sich dieser Verantwortung noch schmerzlich bewusst. Standen Besorgungen in der Stadt an, so drΓΌckte er uns kurzerhand seinen Kleingeldsack mit ca. 900 Reichspfennigen in die Hand, mit welchem wir sodann im Beiwagen Platz nahmen.

NatΓΌrlich wΓ€re es meinem Herrn Vater niemals eingefallen, mit dem Fahrrad zu fahren – er nahm natΓΌrlich die Kraftdroschke. Und ebenso selbstverstΓ€ndlich reizte er die Kraft seiner zwei PferdestΓ€rken voll aus, wΓ€hrend wir hinten in dem kleinen Schlitten (dereinst war das ganze Jahr Winter), den er auch scherzhaft als seinen „Kofferraum avant la lettre bezeichnete, unsere liebe MΓΌhe hatten, mitsamt den Reichspfennigen das Gleichgewicht zu halten. Was freilich nicht immer gΓ€nzlich gelang. Mein Herr Vater hielt in solchen FΓ€llen schon aus pΓ€dagogischen ErwΓ€gungen sein Fahrzeug nicht an.

Meinen jΓΌngsten Bruder Johann-Maria holten aus diesem Grunde im Schlosswald die WΓΆlfe. Welch wertvolle Lektion er hierdurch lernte!

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Kategorien: Aktuelles, Diabolisches

VΓΆllig zu Unrecht in Vergessenheit geratene Redewendungen

Heute:

„Der Teufel verliert immer beim Strip-Poker.“

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Kategorien: Aktuelles, Historische Exkurse

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