Monatsarchiv: November 2017

1000 Jahre „Tatort“. Aus dem Kulturteil des β€žFreiheitlichen Beobachtersβ€œ

15109633_1945176192376613_8945891184790806500_nGerade erst hat die 1000. Folge des β€žTatortsβ€œ Fernsehgeschichte geschrieben. Doch schon bald (nΓ€mlich in 946 Jahren) steht das nΓ€chste JubilΓ€um an: wir haben die Folge zum 1000-jΓ€hrigen Tatort-JubilΓ€um schon jetzt unter die Lupe genommen.

Das Szenario:

Gruppentherapie mit SchlachtrΓΆssern. Nach einem Gauleiter-Symposium steigen der Frankfurter Kriminal-Ideologe Fips Rommel (A. Gauland) und die pathologische Promovierte Dr. BrΓΌnhilde Braun (Dr. F. Petry) gemeinsam in einen Reisebus, der sich aber bei nΓ€herem Hinsehen als heruntergekommener Wohnwagen entpuppt und vor ungewaschenen Zigeunern geradezu ΓΌberquillt. Die integrationsunwilligen VolksschΓ€dlinge wittern sofort ihre Chance und betteln um Geld- und Sachleistungen (Β΄n Euro, Β΄ne Kippe) – so werden die arischen SpΓΌrnasen mit Γ„ngsten und AbgrΓΌnden weit jenseits der Ekelgrenze konfrontiert. Dabei hΓ€tte es so eine gemΓΌtliche Kaffeefahrt durch beschauliche Gaue werden kΓΆnnen!

Der gesellschaftspolitische Auftrag:

Verzwickt. Eigentlich sollte in der aufwendigen, β€žKaffeefahrt nach Dresdenβ€œ genannten Produktion auf die Verwahrlosung der Deutschen Heimat durch Zuwanderung hingewiesen werden. Leider scheitert die JubilΓ€umsfolge schon an ihrer PrΓ€misse: Die natΓΌrlich vΓΆllig ungebildeten Migranten verpassen die Autobahn-Ausfahrt nach Dresden und die nordafrikanische Komparsen-Hundertschaft havariert schon wΓ€hrend der Anfahrt im Mittelmeer. So mΓΌssen Braun und Rommel sich einmal mehr am verhassten Establishment abarbeiten: Nach langer Irrfahrt landet der Reisebus ausgerechnet in TΓΌbingen, wo habilitierte Gutmenschen und kinderlose Gender-Frauen die Zigeuner sofort mit abnormer Willkommenskultur und Political Correctness bebauchpinseln. Kann ein vom Klartextreder-Duo angestrengtes Volksbegehrten diese VerschwΓΆrung gegen das Vaterland noch aufhalten und das Pendel zurΓΌckschwingen?

Die bΓΆseste Szene:

Gemeinsam mit der schießfreudigen Kollegin Walli von ÜbelkrÀhe (grandios: B. von Storch) steigen Braun und Rommel in den Wohnwagen. Sie wÀhnen sich alleine, da im Halbdunkel die ebenfalls halbdunklen Insassen für sie vâllig unsichtbar sind. Erst als ÜbelkrÀhe sich eine Dannemann steckt, erkennen die deutschen Helden, dass sie von Verschwârern umzingelt sind.

Der beste Dialog:

Braun: β€žAbnorm!β€œ
Rommel: β€žAbartig!β€œ

Wertung:

10 von 10 rote Himmelfahrts-Pfeile. Wir sind ja kein Leitmedium.

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Kategorien: Aktuelles, Redliches Fernsehprogramm

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