Energiegewinnung aus Ketzern nach der dick’schen Methode

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Auch in dieser Woche ist die Sonntagsausgabe des „Bad Friedelruher Waldpfeiffers“ ein wahrer Lesegenuss. Besonders die allwΓΆchentliche Kolumne von Schwester Dick hat es mir angetan, da sie neben theologischen Denkanstâßen auch praktische RatschlΓ€ge fΓΌr Heim und Garten enthΓ€lt. Den heutigen will ich Ihnen keinesfalls vorenthalten:

“ (…) Gerade in der kalten Jahreszeit versammelt sich die ganze Familie bekanntlich gerne um das wΓ€rmende Feuer des wohlig glimmenden Scheiterhaufens. Aber wussten Sie schon, dass man aus Ketzern auch ganz einfach umweltfreundlichen Strom gewinnen kann? Laden Sie einfach ein paar von diesen halbstarken Nihilisten zum Tee ein und lassen sie die fehlgeleiteten Seelen einige Passagen aus blasphemischen Pamphleten wie Nietzsches „Zarathustra“ rezitieren. Sie werden sehen: Bald macht es „Rumms!“ – und es blitzt und knallt mit heiligem Zorn auf den jΓ€mmerlichen SΓΌnder hernieder, dass es das Herz erwΓ€rmt und den Lithiumspeicher auflΓ€dt. So lohnt im ΓΌbrigen auch endlich die Nietzsche-LektΓΌre und die Stromrechnung erreicht ganz ohne Solarzelle einen rekordverdΓ€chtigen Tiefstand. Da soll noch einer sagen, der Herr verstΓΌnde nichts von Nachhaltigkeit. Hurra und Halleluja!“

Kategorien: Aktuelles, theologische Meditationen

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