Austria am Scheideweg – eine Wahlanalyse

Werte Damen und Herren,

Gewiss ist Ihnen hinlΓ€nglich bekannt, dass sich eine allzu profunde Auseinandersetzung mit den ausgemachten Niederungen der sogenannten „Tagespolitik“ fΓΌr einen Herrn von Stande schlichtweg nicht geziemt; als Aristokrat hat man in dynastischen Linien zu denken und zu agieren.

Allerdings scheint diese Wahl in unserem Nachbarlande derzeit einige Aufregung zu verursachen. Sie kΓΆnnen also auf einen Kommentar meinerseits ganz zweifellos nicht verzichten – schließlich mΓΌssen Sie ja wissen, was Sie denken sollen.

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Ich habe mich also – zΓ€hneknirschend – einmal ansatzweise schlau gemacht: Dieser Herr Hofer gedenkt offenbar, wie man munkelt, die bereits vor dem schΓ€ndlichen Untergange des K&K-Reiches intakte Reisefreiheit von Wien bis ins ferne Galizien zu restaurieren und auch den darbenden SΓΌdtiroler aus seiner Jahrzehnte wΓ€hrenden Diaspora zu erlΓΆsen, ist also, bei nΓ€herer Betrachtung, ein (wie man so schΓΆn sagt) „ΓΌberzeugter EuropΓ€er“. Somit also ein sogenannter Wolf im Schafspelz. Denn trotz seiner pseudo-monarchistischen Rhetorik geht es ihm – wie bekanntermaßen dem gesamten EU-Pack – ganz hauptsΓ€chlich darum, uns die GlΓΌhbirnen und Staubsauger zu verbieten. Er ist also nichts weiter als ein garstiger Despot, wie ich nicht umhinkomme, messerscharf zu konstatieren.

Ein solcher Mensch darf indes unter keinen UmstΓ€nden die Macht im Alpenlande an sich reißen. Die politischen Wechselwirkungen wΓ€ren unΓΌberschaubar, vermutlich aber fatal. Bedenken Sie, dass der deutsche „Kanzler“, ein Thermodynamiker mit einer SchwΓ€che fΓΌr Braunkohle, seine politischen UnzulΓ€nglichkeiten mit besonderer Vorliebe mit der Hilfe von Despoten maskiert. Gewinnt Herr Hofer die Wahl, so wird er alsbald zum wichtigen Partner des Herrn Merkel avancieren, der sich sodann noch weitere 1000 Jahre an der Macht hΓ€lt. Die RΓΌckkehr des Kaisers kΓΆnnen wir in diesem Falle selbstverstΓ€ndlich vergessen.

Ich sage: wer den Kaiser liebt, der wΓ€hlt diesen von der Belle (Obschon es sich wohl allenfalls um einen AbkΓΆmmling des niedersten Dienstadels handeln kann).

Verstanden?

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Kategorien: Aktuelles, Zur Weltpolitik

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