Wahltag. Eine Nachbetrachtung

Wertes Wahlvolk,

ich persΓΆnlich pflege beim Urnengange schon seit Jahr und Tag exakt dieselbe Praxis: ich mache drei Kreuze und erwarte weiterhin sehnlichst die RΓΌckkehr unseres geliebten Kaisers.

Freilich kommt man um eine Beobachtung des Ausganges dieser verzichtbaren VolksvergnΓΌgung nicht umhin. Ich muss schon sagen – die meiste Verwunderung bescherte mir der partiell durchaus recht durchschlagende Erfolg der grΓΌnen Hallodris.

Sieht man den unübersehbaren Tatsachen ganz nüchtern ins Auge, so hat diese Partei von unverbesserlichen Kaulquappen-Nummerieren doch ihre Daseinsberechtigung schon vor Jahren verloren. Schließlich ist die durchaus sinnvolle Disziplin der Mülltrennug schon lÀngst in der deutschen Lebenswirklichkeit angekommen und jedermann bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

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MΓΌlltrennung – eine deutsche Kerndisziplin

Vor kurzem hat man gar ein Bakterium entdeckt, welches sich von Kunststoff und Plastik ernÀhrt. Dergleichen war mir selbstredend schon intuitiv bewusst, weshalb ich meine Einkaufsbeutel schon seit Jahren im Walde entsorge, wo bekanntermaßen von Natur aus Unordnung herrscht und sich garstige Bazillen daher mannigfach tummeln.

Auch sonst leuchtet die korrekte Kehricht-Lese glasklar ein: Altbatterien gehΓΆren auf die Heide und dienen dort dem possierlichen Duracell-HΓ€schen als Nahrung. Der ganze Rest wird im Klosett heruntergespΓΌlt – so ist sichergestellt, dass die Atlantis-Meermenschen stets ΓΌber ausreichendes Baumaterial fΓΌr ihre UnterwasserhΓΌtten verfΓΌgen.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist selbstverstΓ€ndlich der braune BiomΓΌll – dieser kommt bekanntermaßen nach Sachsen-Anhalt, Potztausend!

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Kategorien: Aktuelles, Der liebe Kaiser, Historische Exkurse, Zur Weltpolitik

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