Monatsarchiv: November 2015

Endlich wieder Tanztee

Endlich ist es wieder soweit: der allmonatliche Tanztee in der Seniorenbegenungsstätte „Wilhelmine Lübke“ steht unmittelbar bevor. Wie aufregend! Selbstverständlich kann bei einem solchen Anlass auf die Anwesenheit von Weibsvolk nicht gänzlich verzichtet werden. Frauenzimmer verfügen einfach über einen untrüglichen Sinn für alles Musische. So lobte die Baronin von Wimmelshausen beim der letzten Veranstaltung beispielsweise ausdrücklich das ästhetische Wellenspiel meiner Cordhose, wie sie da im Winde um meine fragilen Beine schlackerte. Gottlob konnte ich diesen genau zum rechten Zeitpunkt produzieren. Gewusst wie, sage ich da.

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Zudem macht bereits der Wettbewerbscharakter des Tanzvergnügens die Damen unverzichtbar. Auch wenn die keuschen Herren nämlich aus sittlich bedingten Gründen das Tanzbein ganz alleine schwingen – das untrügliche Auge der Frauenzimmer muss doch schlussendlich beurteilen, von welchem der flotten Tänzer es sich AM WENIGSTEN angezogen fühlt. Dieser glückliche Herr ist dann der Sieger.

Und was soll ich sagen: auch am heutigen Sonntag halte ich meine Titelverteidigung für durchaus realistisch, Potztausend!

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Kategorien: Aktuelles, Die bessere Gesellschaft, Erbauliches

Debattenkultur

Nach der längst überfälligen Entscheidung zum Verbot der blasphemischen Sterbehilfe ist es nun endlich an der Zeit, die wahrhaft wesentlichen Debatten zu führen. Ich mache sogleich den Anfang.

letzteruhe

Kategorien: Aktuelles | Schlagwörter:

Volkswagens schnafte Manipluationsweichware

Hochgeehrte Damen und Herren!

Sie sehen mich lächelnd ob des angeblichen „VW-Skandals“, endlich zeigt dieser sich publice als grüner Bolschewistenkonzern präsentierende Droschenhersteller sein wahres Gesicht, endlich geht auch mir, dem „Volkswagen“ bislang Feindbild war, ein Lichtelein auf, Potztausend! Man sagte einst zwischen den 1950-1970ern, gegen die uns drohende Erdabkühlung (Fachjargon „Globale Abkühlung“) auf der nördlichen Hemisphäre gäbe es keinerlei wirkungsvolle Mittel – ein Irrtum, wie sich zeigte. Die fleissigen Chinesen mit aerodynamischer Augenform eröffnen wöchentlich ein neues Kohlekraftwerk, die dickbäuchigen Amerikaner mit Weltherrschafsanspruch verbrauchen laut Statistiken sogar noch nach dem Tode Strom und nun auch das sich selbst als die Quell der Schadstoffreduzierung sehende Deutschland: globaler Zusammenhalt ist bei einer globalen Krise wie dieser unaussprechlich wichtig, jahrelang wurde wohl nur hinter verschlossenen Türen der Politik diskutiert, wie man die Welt vor der drohende Eisdecke retten könne. Umso erfreulicher ist es natürlich nun für uns Deutschsprachige, dass es ausgerechnet ein deutscher Automobilkonzern war, der das Eis (wortwörtlich Polareis) zwischen den sich in der Öffentlichkeit zu bekämpfen scheinenden Parteien zum Schmelzen brachte und die Aussenwelt endlich in Kenntnis setzte, wie wir dieses weltweite Problem inskünftig anpacken werden. Wir sollten VW dankbar sein, es war an der Zeit, der globalen Abkühlung endlich auch öffentlich entgegenzutreten! Die Welt scheint schlussendlich vereint, mit gebündelten Kräften gegen die globale Abkühlung zu kämpfen, Sackerlot!

Diese Reklame erhält plötzlich eine völlig neue Bedeutung, Sackerlot.

Vergeltungsaktionen der vereinten Industriemächte befürchtend,

Dr. Waldemar Drechsler

Kategorien: Aktuelles, Dr. Waldemar Drechsler gibt sich die Ehre

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