(Offenbar) dringend notwendiges Lebenszeichen

Um es nochmals mit allem Nachdruck klarzustellen: entgegen anderslautender Meldungen bin ich keineswegs verstorben. Es ist doch hanebΓΌchen. Da hΓ€lt man einige Tage innere Einkehr und versetzt sich demgemÀß mittels inbrΓΌnstiger Selbstkasteiung in religiΓΆse Extaste. Da sollte es doch nur allzu verstΓ€ndlich sein, dass man sich nicht um lΓ€stige AlltΓ€glichkeiten wie das Leeren des Briefkastens bekΓΌmmern kann. Zumal es eine ausgemachte Frechheit ist, zu behaupten, aus meiner Stadtvilla dringe ein „seltsamer Geruch“. Und aus solchen vermeintlichen „Anhaltspunkten“ spinnt man sich von behΓΆrdlicher Seite sodann einen nachgerade wahnwitzigen Spekulationssermon und nimmt diesen zu allem Überflusse noch zum Anlass, bewaffnet mit einem Zinksarg hochΓΆffiziΓΆs meine HaustΓΌr aufzubrechen!
Das jedenfalls, soviel ist sicher, wird noch ein Nachspiel haben. GrundsÀtzlich muss man sich doch aber fragen, in welcher Welt wir leben, wenn man sich nicht einmal einige Tage der schmerzhaften Buße vergânnen kann, ohne dass man sogleich für tot erklÀrt wird.

Vielleicht gehe ich die ganze Chose aber auch schlicht und ergreifend ganz falsch an. Dem alten GrΓΌnspan aus der Nummer vier gelang es beispielsweise erst im letzten Jahr, ganze zwei Monate vollends zufrieden gelassen zu werden, bevor man seinen Tod ΓΌberhaupt bemerkte. Beneidenswert, Potztausend!

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Kategorien: Aktuelles

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