Monatsarchiv: Mai 2014

Neues Fenster: Lohnt der Umstieg?

Werte Leser,

am heutigen Tage möchte ich mich einmal ganz explizit an die technisch versierten Herrschaften unter Ihnen richten.

Wie Sie möglicherweise wissen, verfasse ich meine Depeschen, mit welchen ich Sie tagein, tagaus in diesem Brette und anderswo erfreue keineswegs (oder zumindest höchst selten) eigenhändig; vielmehr lasse ich diese diktierend, zumeist versonnen aus dem Fenster meines Arbeitszimmers blickend, von einem schreibfertigen Lakaien via Tastenbrett ins Internetz einspeisen. So war es stets, und so war es auch gut.

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Ich diktiere einen geistreichen Beitrag

Allerdings entnahm ich unlängst der aktuellen „Apotheken-Umschau“ – gerade hatte ich einen ausgesprochen interessanten Artikel über senile Bettflucht zu Ende studiert – dass die Firma „Winzigweich“ sich offenbar mit dem Gedanken trägt, die Unterstützung für das alte Fenster einzustellen.

Es sei also der Erwerb eines neuen Fensters erforderlich.
Nun waren Heimrechner für mich stets ein Buch mit zumindest sieben Siegeln. Dass diese inzwischen aber bereits Anforderungen an mein Fenster zu stellen sich erdreisten, war des Guten denn doch zu viel!
Sicherlich können Sie sich meine Bestürzung, unmittelbar gefolgt von Verärgerung, lebhaft ausmalen, werte Brettbesucher.

„Was“, herrschte ich meinen Eingabe-Lakaien an, „ist denn nur an meinem alten Fenster verkehrt? Potzdonner und Paukenschlag!“ Wie mir der aus gutem Grunde bibbernde Lakai versicherte, funktioniere mein bisheriges System bislang wunderbar. Auch bei gekipptem oder halbgeöffnetem Fenster ließen sich keinerlei Geschwindigkeitseinbußen am Heimrechner beobachten.

Warum also ein prächtig funktionierendes System ohne Not derart aufrüsten? An sich nicht einzusehen, aber wohl alternativlos, wie mir auch ein Anruf bei einem arabischen Experten im sogenannten „Medien-Markt“ (vermutlich eine Art Technik-Basar) versicherte.

Ich habe mich also zwangsläufig en Detail mit diesem neuen Fenster auseinandergesetzt und mir, bei aller Bescheidenheit, inzwischen eine durchaus erkleckliche Expertise erworben.

Folgende Fragen indes blieben dabei offen und bedürfen der dringenden Erörterung:

– Auf dem Simse meines alten Fensters befinden sich einige Blumenkästen. Ist das neue Fenster – wie man sagt – „abwärtskompatibel“ in Punkto Vegetation?

– In der Tat schließt mein bisheriges Fenster etwas schlecht. Es kamen bereits einige Lakaien unter tragischen Umständen zu Tode, die ich in Fensternähe nur mit einem sanften Stock-Klapps zur Leistungsbereitschaft ermahnt hatte. Ist das neue Fenster absturzsicherer?

– Ist der Rahmen weniger anfällig für Schädlinge (sog. „Backs“)

– Angeblich soll das neue Fenster weniger Verfärbungsanfällig sein (Schlagwort: „Blu-Skrien“). Was aber soll ich davon haben, wenn Firma Winzigweich ihre neuen Fenster dafür in den garstigsten Farben tönt?

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Fenster in allen Farben des Regenbogens – ekelhaft!

Mir wurde sogar schon geraten, die Produkte aus dem Hause Winzigweich komplett abzuschaffen und anstattdessen „zu Apfel zu wechseln“. Was dies nun wieder zu bedeuten hat, wissen freilich die Götter; könnte ich mit einem Apfel auf dem Sims das alte Fenster behalten? Würde dieser nicht schon aufgrund der Heizungswärme ständig verderben?

Sie sehen: Fragen über Fragen!

Ich erwarte dringend Ihre kompetenten Ratschläge. Eine Entscheidung von solcher Tragweite will schließlich wohlüberlegt sein.

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Kategorien: Aktuelles

Liebe durch Hiebe – ein handfester Leitfaden zur partnerschaftlichen Züchtigung

Werte Damen und Herren,

im äußerst illustren Kreis meiner Bekannten ist meine Expertise gerade in Fragen der harmonischen Eheführung stets ausgesprochen gefragt. Kein großes Wunder, bedenkt man meine nachgerade allumfassende Bildung. Zudem verfüge ich in meiner Eigenschaft als lebenslanger Junggeselle über ein ungetrübtes Auge für die Missstände in solchen gottgestifteten Gemeinschaften.

Oft werde ich in diesem Zusammenhange gefragt, aus welchem Grund es gerade heutzutage oftmals zu handfesten Eheproblemen kommt, welche bisweilen sogar in ausgemachten Ketzereien wie der Scheidung, und somit schlussendlich im Höllenfeuer enden. „Warum, werter Herr Baron“, fragen die verzweifelten Eheleute dann zumeist, „verliefen im Mittelalter die Ehen scheinbar so harmonisch?“

Nun, eine ausgesprochen gute und berechtigte Frage. Liegt dieser Umstand bloß in der gesunden Mischung aus entbehrungsvoller Feldarbeit, tiefster Gläubigkeit und niedrigerer Lebenserwartung durch mangelhafte Hygiene begründet? Spielten verbindende Erfahrung wie die stete Bedrohung durch marodierende Wikingerhorden oder Pestepidemien die entscheidende Rolle?

Ich sage: aber mitnichten! Vielmehr hat die moderne auf eine entscheidende Sitte vergessen, die früher noch zum ganz selbstverständlichen Repertoire des partnerschaftlichen Miteinanders zählte, namentlich:

Die partnerschaftliche Züchtigung!

1. Die Hintergründe

Lassen Sie uns, liebe Leser, zur Erläuterung ein wenig im Geschichtsbuch blättern.

[Bild: cuqu6dxl19hgse8x2.jpg]

Dieser Holzschnitt stammt aus dem 17 Jahrhundert. Wie Sie – vermutlich nicht ohne Verwunderung – bemerken, ist hier eine wechselseitige Züchtigung dargestellt.* Der Gatte züchtigt zuerst das Weib, hernach vice versa. Mit der heutzutage vielzitierten „häuslichen Gewalt“ hat dieses Treiben – so viel sollte sofort ersichtlich sein – offenbar wenig zu schaffen. Vielmehr handelt es sich um den liebevollen Austausch ehelicher Gewalttätigkeit. Nicht ganz umsonst spricht der Volksmund seit jeher von „schlagenden Argumenten“.

Sie wissen: kein Mensch ist ohne Fehl; und ganz insbesondere nicht der eigene Partner! Bedenken Sie, meine Herren, beispielsweise nur, wie es Ihrer Gattin stets gelingt, das morgendliche Omelett zu versalzen. Und sind Ihnen, meine Damen, nicht die schlechten Tischmanieren Ihres Gatten, sowie sein lautstarkes Aufstoßen im Anschlusse nicht schon seit Jahren zuwider? Und blicken Sie alle beide nicht bisweilen mit profundem Missfallen zum partnerschaftlichen Sofa-Teil herüber? Sie vernehmen sein leises Schlürfen des Nachmittagstees, welches sich in Ihrem Kopf um ein Tausendfaches verstärkt. Wünschten Sie nicht bisweilen, Sie könnten ihm Ihre eigene Tasse kraftvoll an den Kopf zu schleudern?

Wie kann man solchen Groll heutzutage kanalisieren? Sie kennen allesamt die Antwort: man kann es nicht. Schließlich gilt er als höchst verwerflich. Also frisst man den Ärger tagein, tagaus in sich hinein, die Resultate sind zumeist Magengeschwüre und Alkoholismus.

Es gilt also, dem täglichem Verdruss, den eine eheliche Gemeinschaft zwangsläufig bedeutet ein angemessenes Ventil zu verschaffen. Und hier ist die gegenseitige Züchtigung nachgerade der Schlüssel zu mehr Harmonie. Warum, muss man fragen, gilt es noch heute als die natürlichste Sache der Welt, dem Nachwuchs mit dem Stock den rechten Weg zu weisen, während sich Eheleute aus unerfindlichen Gründen diese besondere Form der liebevollen Zuwendung versagen? Es wird Zeit, dieses gute, dem Hausverstand entstammende Wissen wiederzuentdecken. Ganz frei nach dem Motto:

„Liebe kommt von Hiebe(n)“

2. Die Durchführung

Sind Sie halbwegs bei geistiger Gesundheit, werden Sie, werte Leser, sicherlich einsehen, dass die partnerschaftliche Züchtigung auch Ihre grauenvolle Ehe retten könnte. Und glauben Sie mir: sie wird! Bevor Sie allerdings munter zur Knute greifen, bitte ich Sie, diesen Ratgeber in aller Ruhe bis zum Ende zu studieren. Ein solches Unterfangen sollte nämlich behutsam begonnen werden. Nicht einfach unbedarft drauflos prügeln! Bei unsachgemäßer Durchführung endete schon so mancher gutgemeinte Züchtigungsversuch bei „Aktenzeichen XY“.

Zunächst müssen Sie ein richtiges Gefühl für den Körper des Partners gewinnen. Es geht hier um ganz elementarte Fragen wie beispielsweise:

– Ab welcher Schlagstärke entstehen blutige Striemen?

– Wo liegt die Schmerztoleranz des Anderen (gut zu erkennen am Mienenspiel und seinen Verlautbarungen der Pein)?

– Wann tritt die Bewusstlosigkeit ein?

Tasten Sie sich ganz behutsam heran. Sie und Ihr Partner haben alle Zeit der Welt! Fühlen Sie sich erst einmal firm in der Standard-Verklopfung, können Sie durchaus auch vom konventionellen Schema abweichen. Nur Ihre Phantasie setzt den zahllosen raffinierten Variationsmöglichkeiten, Ihrem Partner körperlichen oder auch seelischen Schmerz zuzufügen, Grenzen.

Einige Vorschläge (nach Geschlechtern geordnet):

Für Herren:

Frauen mögen das geradezu sprichwörtlich schwache und in jeder Hinsicht nachrangige Geschlecht darstellen. Was das Ertragen von körperlichen Schmerzen angeht, können Frauenzimmer indes über eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit verfügen, insbesondere, wenn sie bereits mindestens einmal geworfen haben. Zudem ist Hinterlist die weibliche Domäne par excellence. Sie mag vor Schmerzen schreien und wimmern – mit hundertprozentiger Sicherheit werden Sie nie wissen, ob sie Ihnen nicht doch etwas vorspielt.

Daher, meine Herren, gilt es, ein wenig subtiler zu Werke zu gehen. Sie müssen dort züchtigen, wo es ihrer Gattin auch weh tut. Körperliche Gewalt ist hier nicht immer die erste Wahl.

Berichten Sie beispielsweise beim Abendbrot mit Ihrer letzten Gehaltserhöhung. Wedeln Sie zur Unterstreichung Ihrer neugewonnenen Solvenz gerne auch mit einigen Geldscheinen herum. Prahlen Sie ruhig ein wenig! Fabulieren Sie darüber, welche schönen Geschenke, Fernreisen oder farbenfrohe Kittelschürzen Sie Ihrer Gattin damit kaufen könnten. Dann gehen Sie ins Wirtshaus oder auf die Spielbank und kommen Sie mit leeren Taschen nachhause.

Das trifft härter als jeder Schlag.

Für Damen:

Auch für Sie, meine Damen, gestaltet sich eine effektive aber gleichwohl statthafte Züchtigung Ihres Gatten als eine komplexere Aufgabe, als es zunächst erscheinen mag. Schließlich muss Ihnen der ausgemachte Spagat glücken, gleichzeitig die gottgebene Ordnung zu wahren, die an sich keinerlei Aufbegehren des Weibes gegen den Mann zulässt.

Hier ist also ein subtileres Vorgehen erforderlich; geben Sie Ihrem Gatten auch während der Züchtigung jederzeit das Gefühl, der Herr im Haus zu sein. Bringen Sie ihm nach einem harten Arbeitstag zum Beispiel die Pantoffel und hauen Sie ihm diese herzhaft um die Ohren. Oder backen Sie ihm einen schönen Kuchen und ziehen Sie ihm dabei ganz beiläufig das Nudelholz über. Auch ein noch heißes Backblech lässt sich auf vielfältige und meist schmerzhafte Weise zum Einsatz bringen. Schubsen Sie ihn spielerisch in den Waschzuber und tauchen Sie ihn ein wenig unter, bis er verzweifelt um Luft ringt. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Jedenfalls lassen sich auf diese Weise ganz wunderbar Ihre häuslichen Pflichten mit der Züchtigung des Partners in Einklang bringen.

3. Die Konklusion

Ich denke doch, mit dieser ausführlichen Denkschrift auch alljenen, die mit der partnerschaftlichen Züchtigung bereits in den Grundzügen vertraut waren einige neue Anregungen geboten zu haben; von großer Wichtigkeit erscheint mir die Erkenntnis, dass es nicht zwingend erforderlich ist, sich stets nach guter Väter Sitte gegenseitig aufs Rektum zu schlagen. Vielmehr gilt in modernen christlichen Ehen die Maxime:

„Erlaubt ist, was gefällt und wehtut.“

Insgesamt lässt sich wohl ohne Zweifel festhalten, dass eine maßvolle Züchtigung unter Ehepartnern für ein besseres Miteinander, und somit insgesamt für eine erfülltere Beziehung unter guten Christenmenschen sorgt. Eine Ehe wird vor dem Herrn geschlossen und erst durch den Tod und den anschließenden Übergang ins Himmelreich geschieden. Durch liebevolle, gewalttätige Zuwendung sorgen Sie dafür, dass die Zeit bis dahin nicht zur Hölle wird.

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*) Sollte Sie die unkeusche Offenlegung des Rektums irritieren: im Mittelalter war Stoff ein Luxusgut und Unterbekleidung somit für einfache Menschen kaum erschwinglich. Zudem bediente man sich zumeist einfachen Ästen für die Verklopfung. Heutzutage erzielen Ruten aus hochentwickelten Materialien wie Aluminium auch durch drei Kleiderschichten hindurch noch einen spürbaren Effekt.

Kategorien: Aktuelles

Meilensteine meiner Familiengeschichte, Teil IV

Wir schreiben das Jahr 8 nach Christus.

Karlmann-Dietlind aus dem heute weithin vergessenen Stamme der Fridleusker gelingt der erste nennenswerte Sieg gegen die Römer auf germanischem Boden, eine historisch nicht zu unterschätzende Tat, welche später fälschlicherweise Herrmann den Cheruskerfürsten zugeschrieben wird.


Karlmann-Dietlind bei der Ausarbeitung einer Verordnung

Als zwei Römische Legionen unter der Führung des Sextanus Maximus im Rahmen einer Strafexpedition germanischen Boden betreten, gelingt es dem gewieften Stammesfürsten in nur zwei Wochen, eine „Runenverordnung zur Nutzung Germanischer Feldwege für ausländische Bewaffnete mit einer Sandalenlast von zwei Mal soviel, wie zwei Schweine wiegen“ auszuarbeiten.

Indem er den lokalen Stammesfürsten den Bau eines Teutoburgerwald-Umgehungspfades verspricht, kann er eine rasche Bewilligung seiner Verordnung erreichen. Nachdem die Römer keine ausreichenden Barmittel verfügen, um die Nutzungsgebühren für den Wald-Transit zu entrichten, können sie den Teutoburgerwald nicht durchqueren. Die Errichtung eines befestigten Lagers scheitert an der Erteilung einer Baugenehmigung. Somit gelang Karlmann-Dietlind die Zurückschlagung der Römischen Offensive mit einem frühbürokratischen Winkelzug par excellence. Er erringt nicht nur einen wertvollen Sieg für das Selbstbewusstsein der germanischen Stämme, sondern begründet auch eine stolze Tradition der Bürokratie, für die unser Heimatland noch heute in der ganzen Welt bewundert wird.

Über das weitere Leben dieses großen Verordnungsschmiedes ist wenig bekannt. Nicht historisch belegbar ist jene Legende, welche besagt, dass sich Karlmann-Dietlind später zur Gegenoffensive aufmachte und ein weites Gebiet entlang der Adria-Küste unter seine Gewalt bringen konnte. Dabei soll er sich abermals eines geschickten Winkelzuges bedient haben: er habe seine Vorhut den gesamten Küstenstreifen mit Steppdecken (eine Frühform des Handtuchs) bedecken lassen. Die Hautstreitmacht soll dann in aller Gemütsruhe nachgerückt sein, um das bereits reservierte Land in Besitz zu nehmen. Manche Quellen behaupten sogar, Karlmann-Dietlind sei mit seiner Armee bis zu den Balearen vorgedrungen. Dies ist nicht ganz unwahrscheinlich. Noch heute sind dort deutliche Spuren frühgermanischer Kultur zu finden.

Kategorien: Familienchronik

Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Werte Damen und Herren,

derzeit ist sie wieder omnipräsent, die heidnische Fabel vom Osterhasen. Aus den Regalen von nahezu allen Gemischtwarenläden springen die aus verschiedener Schokolade gegossenen Nager den geneigten Kunden geradezu an. Und gerade den Jüngsten wird durch den süßen Geschmack dieser Kakaocreme-Rammler das Bild vermittelt, man feiere an Ostern lediglich das Fest eines eierlegenden Schädlings, nicht aber den höchsten Feiertag der Christenheit.

Wie kann ein guter Christ auf diese Missstände reagieren? Wie soll man seinem Nachwuchs angesichts dieser heidnischen Reizüberflutung, der man seine Kinder niemals gänzlich wird entziehen können, die wahre Bedeutung des Osterfestes begreiflich machen?

Viele Eltern greifen hier zu unkonventionellen Methoden, wie beispielsweise dieser verzweifelte Vater:

„Im Zimmer meiner Tochter fand ich, unter dem Bett versteckt, zwei Schoko-Osterhasen. Dabei hatte ich ihr solche blasphemischen Naschereien ausdrücklich verboten! Verständlicherweise erfasste mich ein heiliger Zorn. Am Rand der nächsten Schnellstraße fand ich den Kadaver eines überfahrenen Hasen. Den ließ ich meine Tochter verspeisen. Roh! Das wird sie lehren, dass Gotteslästerung keineswegs süß schmeckt. Halleluja, gepriesen sei der HERR!“
– Riccardo C. aus G., Vater von acht Kindern

Wer kann dem guten Mann verdenken, dass er zu solch drastischen Mitteln greift? Schließlich hat er in erster Linie das Wohl seiner Tochter im Blick. Doch das wird nicht länger nötig sein, denn endlich ist diesem Missstand abgeholfen!
In Zusammenarbeit mit angesehenen Theologen präsentiert das Redliche Netzwerk:

Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung!

[Bild: 59d0c3409f8cfeb7ec8c22c9006d2903_view.png]

Endlich können christliche Eltern dem heidnischen Osterkommerz etwas entgegensetzen! Erfreuen Sie die Kindlein mit dieser realistischen Darstellung des Erlösers, komplett mit Echtholz-Kruzifix und lebensmittelechten Nägeln.

  • Die kerngesunde Nascherei: gefertigt aus wertvollem Schweinehack, versetzt mit wohlschmeckendem Lebertran, hebt sich die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung auch in dieser Hinsicht in angenehmer Weise von ungesunden Schokoladenhasen ab. Auch in der Geschmacksrichtung „Pansen“ erhältlich! Da schmeckt der Leib Christi!
  • Pädagogisch wertvoll: vermitteln Sie Ihrem Nachwuchs ein echtes Gefühl für die denkwürdigen Ereignisse, die dem Osterfest vorausgingen. Geißeln und martern Sie die den kleinen Jesus nach Herzenslust. Durch die saftige Konsistenz spritzen die Fleischsäfte wie echtes Blut! Ein geradezu magisches Ostererlebnis ist garantiert!
  • Schichten Sie auf Ihrer Terrasse oder im Schrebergarten einen kleinen Berg Golgota und drapieren Sie die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung darauf. Erleben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern, wie sich nach drei Tagen in der österlichen Sonne neues, geschäftiges Leben im Heiland regt. So verstehen auch die Kleinen, was Wiederauferstehung bedeutet!
  • Völkerverbindend: stecken Sie den Hackfleisch-Heiland auf einen Kebab-Spieß und bekehren Sie so Ihre muselmanischen Nachbarn! Integration kann so schmackhaft sein!

Bestellen Sie noch heute Ihre Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung im Anschnur-Laden des Redlichen Netzwerks für den sensationellen Preis von nur

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Erstbesteller erhalten das formschöne Fleischmesser „Edition Heilige Lanze“ gratis dazu!

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Osterfest!

Kategorien: Aktuelles

Adäquate Halblingsunterbringung

Werte Damen und Herren,

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hier sehen Sie, wie sich mit einer kleinen Prise Erfindungsreichtum eine artgerechte Aufbewahrung für den Nachwuchs auch dann erreichen lässt, wenn man bloß über eine Einliegerwohnung verfügt und somit mangels eines Gartes keine Kinderhütte aufstellen kann.

Und welch ausgezeichnete Lösung in der Tat! Der Halbling befindet sich an der frischen Luft, kann dank des soliden Stacheldrahts keine infantilen Gaunereien aushecken und der Lärm der Straße übertönt zudem sein garstiges Geschrei und Gegreine. Wer so heranwächst, aus dem kann gewiss etwas werden. Vielleicht sogar ein redlicher Mensch.

Kategorien: Aktuelles

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